27. Dezember 2007 10 Kommentare

Aber echt.
Zwei Tage frei zwischen Weihnachten und Neujahr. Also, nicht frei im Sinne von: zuhaus mit der Familie sein (wo man ja doch nicht so richtig frei hat, sondern spazierengehen, fernsehen, Kind wickeln, bespassen, vorlesen, ins Bett bringen etc. etc. muss), sondern frei in der Form: Endlich mal zuhaus und im Büro in Ruhe Sachen machen, Adventskalender abschliessen, Rechnungen zahlen, Spesenbelege sortieren, aufräumen — uuunnnd natürlich: Freunde treffen, ins Kino gehen, Alkohol trinken, ausschlafen.

Zugegeben: eher ein Programm für zwei Wochen als für zwei Tage. Aber dass mich die Grippe ausgerechnet jetzt ereilt, aber so eine richtig fiese, mit Husten, Niesen, Kopfschmerzen, Frieren, immer müde sein, vermutlich Fieber (Messen ist für Tussis). Das muss ja nun wirklich nicht sein.

Meine leicht vom Plan abweichenden Aktivitäten gestern und heute: Gestern Schreibtisch leergeräumt und feucht abgewischt, aber den Papierberg nicht sortiert, sondern daneben gelegt. Rechnungen/Belege Fehlanzeige. Heute: Weihnachtsbaum entschmückt, aus dem Fenster geworfen, zwei Müllsäcke runtergetragen und daneben gestellt (musste heute sein, weil die Müllabfuhr den Baum coolerweise mitnimmt), danach von der Anstrengung mit zwei Stunden nachmittäglichem Tiefschlaf erholt. Haus nicht verlassen seit gestern 9 Uhr.

Aber jetzt, jetzt kommt der grosse Befreiungsschlag. Rechnungen, Belege, Adventskalender. Puh. Scheiss Feiertage. Wenn man irgendwann wieder arbeiten muss, ist man kaputter als vorher.

Kategorie: Leute