, 1. November 2006 0 Kommentare

Nein, ich behaupte NICHT, dass ich es komisch fände, dass Spiegel Online ein sehr wohlwollende Filmkritik über den ARD-Film “Nicht alle waren Mörder” schreibt, während gleichzeitig im Hintergrund gross das teuerste Werbeformat “Wallpaper” zum Film durchflasht (im Bereich “Kultur” und auf der Home).

SpOn NichtallewarenMoerder 2006-11-01

Was ich dagegen irgendwie sinnlos finde, ist, dass die Werbung um 21.45 Uhr – der Film geht in dieser Minute zu Ende – immer noch läuft. Man muss wohl bis Mitternacht buchen.

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Kategorie: Kommunikation
, 27. Oktober 2006 0 Kommentare

War heute bei m-electronic.

Anhand dieser schönen Reihe von Monitoren fiel mir mal wieder auf, dass man im normalen Elektronikfachhandel überhaupt keine CRT-Monitore mehr kaufen kann – also irgendwelche Grafiker, die noch mit Röhren arbeiten wegen farbecht oder so, die müssen woanders hingehen:

Monitore

Monitore: TFT gegen CRT 10:0

Hab dann gedacht, gut, aber das sind nur die Monitore, da sind auch inzwischen die Preise stark gesunken – bei den Fernsehern sieht’s sicher noch anders aus, da gibt’s bestimmt noch viele Röhren.

Das Ergebnis der schnellen Zählung hat mich wirklich überrascht. Es steht überall Flatscreens (LCD und Plasma) aller Grössen und Preislagen rum, insgesamt 26, hab nicht alle fotografiert, ist ja bekannt, wie die aussehen. Röhren gibt es genau noch zwei in einer Ecke: Das kleine Ding oben, nicht mal eingeschaltet, für CHF 198.-, ein klarer Zweit- oder Drittfernseher, und der darunter, einigermassen gross, aber auch nicht Wohnzimmerformat, für 398.-

Fernseher

Fernseher: Flat gegen Röhre 26:2

Fazit: In der Summe steht es beim Angebot einer willkürlich ausgewählten Elektronik-Discounter-Filiale bei “Flach” gegen “Tief” 36:2. Bei den Monitoren nicht verwunderlich, aber bei den Fernsehern hätte ich mich verschätzt, was die Geschwindigkeit der Ablösung angeht, weil in den Wohnungen noch so viele Röhrenfernseher rumstehen. In Handel ist das Rennen offenbar längst gelaufen.

Kategorie: Kommunikation, Technik
, 26. Oktober 2006 0 Kommentare

Neue Jobwinner-Kampagne, heute frisch entdeckt am Zürcher Hauptbahnhof:

Jobwinner - Nilpferd sitzt auf Tierpfleger

Auf der Jobwinner-Website sieht man noch zwei andere Sujets: Ein Butler wurde im Kronleuchter erschlagen, ein Salatstecher vom Satelliten. Haha.

Ich bin nicht der Hüter der Political Correctness, der sagt, huch, aber wenn das jetzt einer sieht, der wirklich mal jemanden durch einen Nilpferdunfall verloren hat, das geht doch nicht…

Nö, ich find’s einfach nicht komisch. Und nicht besonders auf den Punkt: Dass einer der wesentlichen Vorteile des Internets “schnell” ist, ist doch seit Jahren durch. Und diese Mac-Button-artige Headline, das ist auch so tired. Fehlt nur noch der Mauszeiger, damit man sieht: Ach, da kann ICH ja selbst klicken, super. Nee, aus Sicht das Werbelaien, aber Internetprofis ist doch alles Schnee von vorgestern, liebe Firma Wirz – auch wenn Du auf Deiner Website erklärst , warum es lustig ist: weil man sowas, dass nämlich einer unters Nilpferd kommt, “bestenfalls aus Comics, nicht aber aus dem realen Leben kennt”. Und schlechtestenfalls?

Da gefiel mir doch die letzte Kampane “bringt die richtigen Leute zusammen” viel besser:

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Kategorie: Kommunikation
, 24. Oktober 2006 1 Kommentar

Pendeln hat definitiv ein Gutes: Man bekommt die tollen Produkt-Promos an Zürcher Hauptbahnhof mit, wo jeden zweiten Tag etwas anderes verteilt wird.

Heute gab’s wieder diese praktischen Mini-Tuben Signal-Zahnpasta – man beachte, dass die Übergabe erfolgt wie beim Staffelauf, wie mein dynamisches Foto eindrücklich dokumentiert:

Signal-Promo

Diese Grössen gibt es inzwischen in einem extra “Mini-Regal” auch in den Drogeriemärkten zu kaufen gibt, aber natürlich total überteuert.

Signal-Zahnpasta

Die Promotoren verteilen sich dabei so praktisch in der Bahnhofshalle, dass man nur ganz wenig Schlangenlinien laufen muss, um immerhin sieben Tuben abzustauben. Was ich noch nicht herausgefunden habe: Wie Zahnpasta-bedürftig muss man schauen, damit sie einem zwei Tuben geben (diesmal einmal passiert)?
Signal-Zahnpasta

Und was ich auch nicht ganz begreife: Wieso schon wieder Signal? Die letzte Aktion der Art war nach meinen akribischen Aufzeichnungen am 27. September (hatte danach ein Date mit einem gewissen Blogger, das noch im Kalender steht), also gerade mal vor vier Wochen. Trage von damals noch vier Tuben in der Laptoptasche rum.

Habe damals auch gefragt, was denn neu sei. “Mit Mundspülung.” Aha. Näheres vielleicht hier.

Alles in allem hoffe ich, dass es nicht viele so rücksichtslose Schnorrer wie mich gibt, sonst werden Firmen wie Unillever die Tuben demnächst lieber (wie Hundefutter) vom Postboten verteilen lassen.

Kategorie: Kommunikation
, 21. Oktober 2006 1 Kommentar

Die Schweizer Tagesschau hatte gestern einen interessanten Aufmacher (Direktlink zum Bericht, Streaming Real-Video), etwas, das nicht den ganzen Tag schon über alle News-Websites gelaufen war (die haben es erst nachher aufgegriffen, aber auch nicht viele).

Bei Coop gibt’s demnächst SWISS-Tickets zu kaufen. So weit zwar neu, aber nicht spektakulär – beim Denner gab’s ja schon Helvetic-Tickets, und so setzt sich einfach der Trend weiter fort, dass es irgendwann überall alles gibt, Hauptsache, die vorhandenen Kundenströme werden auch bis ins letzte geleveraged.

Das für Schweizer Verhältnisse neue ist der Stil und die verbrannte Erde, die SWISS offenbar bei der Migros hinterlassen hat, mit der sie eigentlich zusammenarbeiten wollten. Denn eigentlich wollte man gestern bekanntgeben, dass man genau diesen Deal mit der Migros macht, morgen, SONNTAG, wollte die Migros schon Inserate in der Sonntagspresse schalten – die der Migros-Pressesprecher im Beitrag auch zeigt, das mit der Startbahn auf der Kasse gefiel mir sehr gut -, und nächsten DIENSTAG sollte die Aktion anlaufen. Letzten MITTWOCH habe man dann gemerkt, dass man sich mit der Migros doch nicht soo gut versteht, weil die auf Exklusivität im Einzelhandel pochte (ich kenne mich nicht genug aus, aber das kann ich gut verstehen), da hat man angefangen, mit Coop zu verhandeln, DONNERSTAG dann die Verhandlungen mit der Migros abgebrochen und mit Coop schnell alles unter Dach und Fach gebracht – na ja, eigentlich fängt man jetzt wieder ziemlich von vorn an, wie es aussieht. Alles also innerhalb von einer Woche, das ist schon etwas ungewöhnlich für Schweizer Verhältnisse.
Tja, irgendwie habe ich das Gefühl, nachdem bei der SWISS ja jetzt viele, viele Deutsche arbeiten, da könnten einige von denen auf einige Schweizer bei der Migros geprallt sein, und das hat nicht so ganz funktioniert. Wenn der Sprecher der Migros, Urs-Peter Näf, sagt, “Wenn das der neue Stil ist, wie man in diesem Land Geschäfte macht, dann kann man keine Geschäfte mehr machen”, könnte das zwischen den Zeilen durchklingen.

Kategorie: Kommunikation
, 20. Oktober 2006 0 Kommentare

Freitagabend, 20.30 Uhr. Gerade läuft in der ARD der Deutsche Fernsehpreis. Man macht in Bühnen- und Sounddesign auf Hollywood und hat sogar am Anfang einen lustigen Einspielfilm mit Jörg Pilawa, aber irgendwie kommt’s immer recht klein rüber.

Gleich der erste Preisträger, “Bester Schauspieler Nebenrolle”, hab nicht mal aufgepasst, wer das war, vielleicht Ulrich Noethen, hat sich nach seiner Dankesrede vom Publikum verabschiedet mit den Worten “Schönen Nachmittag noch”. Tja. So ein bisschen Livefeeling aufrechtzuerhalten wäre wohl nicht verkehrt gewesen; ich schalte jetzt jedenfalls ab.

Kurz davor: Die Kategorie “Beste Sitcom” hat mit Pastewka eine der vier Serien gewonnen, die ich regelmässig schaue (Pastewka, Dittsche, Lost, Desperate Housewives) – so kannte ich doch noch jemanden.

Ach ja, die Website, oje. Homepage: Splash-Page mit Endlos-Flash-Animation – 1999 lässt grüssen. Startseite: Stand 21. September, Verkündung der Nominierungen. Die Liste ist in der Sidebar verlinkt mit dem Tippfehler: “Wer ist 2006 noiminiert?”. Und wenn man oben auf “Die Gala” klickt, in der Hoffnung auf aktuelle Inhalte, kommt: “Glamour pur beim Deutschen Fernsehpreis 2005“. Super Sache. Gibt es denn gar keine aktuellen Inhalte? Doch: Unten rechts einen Counter “Noch 0 Tage bis zur Verleihung”. Tolle Idee!

Kategorie: Kommunikation
, 20. Oktober 2006 0 Kommentare

Die Geister, die ich rief… Bin ich froh, dass die ganze Nummer auf der UMTS-Karte läuft, auf der man nicht anrufen kann!

10.10.2006 20:56
Hoi.bist du jetzt beleidigt?schaust jetzt etwa Fussball?Oder hättest mehr Spass am SMS ?

Diese Variante “SMS” eröffnet natürlich urplötzlich ungeahnte Möglichkeiten für ein crossmediales Projekt an der Schnittstelle zwischen Publishing und interpersonaler Kommunikation – aber irgendwie fühl ich mich überfordert.

Wenn jemand eine gute Antwort weiss…

Kategorie: Kommunikation
, 19. Oktober 2006 4 Kommentare

19.10.2006 17:41
Danke.Habe deine Nr.u.Angaben versehentl.gelöscht.War weiter im Chat.Beschreibe dich doch nochmals.Geile Grüsse ADI

Und so endet diese Beinahe-Bekanntschaft für mich.

Kategorie: Kommunikation
, 19. Oktober 2006 0 Kommentare

Gesehen im Coop Pronto Zürich-Wiedikon:

Apfel-Pflunder

Heisst das vielleicht, der Apfel-Plunder ist flach wie eine Flunder?

Hab gleich einen gekauft. Ist er nicht, aber er schmeckt etwas flach.

Apfelplunder

Kategorie: Kommunikation
, 19. Oktober 2006 0 Kommentare

Ich fürchte, das mit ADI und mir wird nach seiner letzten Antwort nichts…

17.10.2005 21:43
Hey.wer bist DU?Woher hast du meine Nr. ?

Letzter Versuch:

Du hast mir dreimal gesmst; ich dachte, DU kennst mich.

Kategorie: Kommunikation