13. Januar 2012 4 Kommentare

Blogger aus Berlin oder aus dem deutschen Osten — das ist Deine Chance!

Unten ist ein grandioses oder albernes Video, je nach Geschmack, aus «Letterman». Einerseits fasst man sich an den Kopf, wie ignorant diese Amerikaner doch immer noch sind, und wie dumm auch, wenn sie nicht mal ein Schild erkennen, das die Durchfahrthöhe unter einer Brücke angibt. Andererseits könnte Harald Schmidt problemlos das gleiche machen mit fast jedem anderen Land, und wir würden es auch normal finden. Vor allem aber finde ich es wirklich komisch, dass Tom Hanks denkt, 140 km/h sei schnell.

Dein Auftrag, lieber Blogger: «Driver X» finden, der Tom Hanks von Berlin nach Dresden und Eisenhüttenstadt gefahren hat. Ihn auf Video interviewen und seine Aussagen (natürlich hofft man, er hat einen total starken Dialekt) gegenschneiden mit denen von Hanks. Vor allem, wie aufgeregt der war, als er 140 gefahren ist, und wie er sich immer erschreckt hat, wenn jemand trotzdem, also quasi mit Lichtgeschwindigkeit, überholt hat.

Wenn Video nicht möglich ist, geht auch ein Text, der den Gegensatz beschreibt. Fotos von Driver X sind aber Pflicht.

Wenn Du dann den Post live hast, musst Du natürlich Tom Hanks antwittern. Der wird es witzig finden und retweeten (mit 3.2 Mio. Followern), und – zack – Du hast 3% davon auf Deiner Website, das sind 100’000 Leute. turi2 wird darüber schreiben, der bringt nochmal 1000. Ende der Geschichte, die kommen alle nie wieder – aber hey, immerhin.

Kategorie: Leute, Reisen
27. November 2011 1 Kommentar

Diese Woche war der 24.11.2011, das «Jubiläum», zehn Jahre danach. Ich war natürlich dabei, der Unfall gehört ja zu meinem Leben, da gehört es sich auch, dass man an sowas teilnimmt, finde ich.

Also waren wir – organisiert von der Flughafenseelsorge – bei einer Gedenkfeier am Gedenkstein, danach beim ökumenischen Gedenkgottesdienst in Bassersdorf, mit abschliessendem Apéro. Das – privat organisierte – Abendessen, das wir jedes Jahr im Restaurant Kreuzstrasse machen, immer zusammen mit den damaligen Kommandanten von Polizei und Feuerwehr, haben wir zum Mittagessen vorgezogen.

Und ich wollte ebenso natürlich nicht wieder in die Medien. Ich hatte diverse Anfragen, von Zeitungen (auch den beiden aus unserem Haus), News-Sites, Fernsehen und Radio, und ich habe allen abgesagt.

Dass das richtig war, habe ich wieder gedacht, als ich ein zehn Jahre altes Video von «Schweiz aktuell» schaute, das Ronnie Grob auf Google+ verlinkt hat: Nach dem Horrorunfall zurück in den Alltag – Schweizer Fernsehen: SF Videoportal.

Alles erklärt sich ganz simpel aus diesem Bild:

Ausschnitt aus Interview bei «Schweiz aktuell»

«Peter Hogenkamp – Ueberlebender», das hat man irgendwann mal oft genug gesehen. Und ich möchte nicht, zumal ich jetzt selbst bei einem Medium arbeite, dass es heisst: Puh, der Hogenkamp drängt aber auch bei jeder Gelegenheit in die Medien. Gern zu Paywall & Co., eher ungern in der Opferrolle.

Meine Absturz-Nachbarin Jacqueline Badran macht das anders, weil sie findet, als Politikerin müsse sie es anders machen. (Ich weiss nicht, ob das stimmt, aber das muss ich auch nicht beurteilen.) Sie hat sich vom SRF zwischen Röschti und Dessert an der Kreuzstrasse noch schnell zum Gedenkstein schleppen lassen und einen recht rührseligen Beitrag produziert, siehe Crossair-Absturz vor 10 Jahren bei Bassersdorf. Wobei ihre Anteilnahme echt ist, das weiss ich.

Und so komme ich im NZZ-Artikel mit Jacqueline («Ich war sicher, dass ich sterbe») von Rebekka Haefeli halt dreimal als «Geschäftspartner» bzw. «ehemaliger Geschäftspartner» vor. Und finde, das ist gut so.

Den NZZ-Chefredaktor veranlasste es allerdings am Vorabend zu der launigen Bemerkung: «Sag bitte Deinen Twitterfreunden, dass wir durchaus wissen, dass dieser ‘Geschäftspartner’ inzwischen Leiter Digitale Medien bei uns im Haus ist.» Was ich hiermit nachträglich mache, aber ich denke, es hat sich auch von selbst erklärt.

Sogar im Wikipedia-Artikel über den Absturz stehe ich nun als «ihr Geschäftspartner». Ist mir recht, wäre mir aber auch recht, wenn ich dort namentlich genannt würde; ich habe ja nichts zu verheimlichen.

Ansonsten hat sich in den letzten fünf Jahren nicht viel verändert, siehe Crossair 3597 – 5 Jahre. Doch: Jacquelines Blog hat jetzt deutlich mehr als einen Eintrag. Da sage noch einer, Politik bewirke ja eh nichts.

Kategorie: Leute, Medien
21. Oktober 2011 5 Kommentare

Ich erlaube mir, auf diese Veranstaltung hinzuweisen: «Paid vs. Free – wofür ist der User bereit zu zahlen?»

Da ich in letzter Zeit auf vielen Podien war und überall viel zu viel B*llsh*t geredet wurde, werde ich mal selbst moderieren, mal gucken, wie das so wird. Aber noch wichtiger: Martin Hitz (jemand anders, wird noch gesucht) wird bei jeder Binsenweisheit à la «Qualität muss einen Preis haben» oder «Die Zeitung ist auch eine Wundertüte, das kann Online nicht» den jeweiligen Redner sofort zur Ordnung rufen. Ich hoffe, das bringt uns weiter!

Ich freue mich sehr auf die Gäste, die sowieso alle nicht für Binsenweisheiten bekannt sind:

  • Patrik Müller, Chefredaktor «Sonntag»
  • Hans-Jürgen Voigt, Chefredaktor 20 Minuten Online
  • Andreas Von Gunten, Verleger «Buch & Netz»

Die Gebühr von CHF 40.- für Nicht-Mitglieder muss keiner zahlen, der sich über mich anmeldet, einfach hier anmelden und bei «Kommentare» schreiben: «Gast von Peter Hogenkamp».

Kategorie: Leute, Medien
16. Oktober 2011 12 Kommentare

Hier die Dienste von vier «Kapitalisten», die mir spontan einfallen, weil ich ihre Dienste in der vergangenen Woche genutzt habe.

  1. Der Blumenverkäufer, der morgens Blumen beim Grossmarkt eingekauft hat und sie an der Strasse zwischen Küsnacht und Zollikon aus dem Kofferraum weiterverkauft. Mit Gewinn, vermute ich. Wobei ich mir spontan Sorgen gemacht hatte, dass er die Riesenmenge, die er um 16 Uhr noch hatte, auch los wird, bevor sie vergammeln — aber das muss eben nicht meine Sorge sein.
  2. Ein iPhone-Schwarzmarkthändler, der am Freitag stundenlang angestanden hat, um mir gestern das nagelneue iPhone 4S weiterzuverkaufen — mit einem nicht unerheblichen Aufschlag, der meine Mutter ziemlich empört hat. Zugegeben, sein Risiko, das Gerät gar nicht loszuwerden, ist überschaubar, aber wie hoch der Aufschlag sein würde, wusste er beim Anstehen noch nicht, er hat in der Hoffnung auf Gewinn erstmal Arbeitszeit investiert.
  3. Der Mann, der am Freitag zwei IKEA-Möbel für mich zusammengeschraubt hat, weil ich das hasse und auch echt schlecht kann.
  4. Leute, die sonntags, wenn alle anderen frei haben, in einem Restaurant arbeiten.
  5. Wer heute an einer der diversen «Occupy»-Veranstaltungen teilnimmt: Einerseits kann ich Euch gut verstehen. Eine Art von Staatsversagen liegt sicher vor bei dem, was Banken und internationale Politik uns derzeit vorführen, und deswegen sollte man irgendwas ändern, einverstanden. Von mir aus halt Transaktionssteuer.

    Aber wenn jemand «Kapitalismus überwinden» skandiert, möchte ich kurz zu bedenken geben, dass vermutlich fast alle, die das hier jetzt lesen, inmitten der Annehmlichkeiten der Marktwirtschaft aufgewachsen sind, und dass sich vermutlich niemand von uns vorstellen kann (inklusive mir), wie es wirklich wäre, in einem anderen Wirtschaftssystem zu leben.

    Wir schlagen mal ganz kurz bei Adam Smith nach:

    Kein einzelner Marktteilnehmer strebt direkt danach, das Volkseinkommen zu maximieren; jeder will nur seinen Güterbedarf decken. Und doch führt der Marktmechanismus durch seine unsichtbare Hand zum volkswirtschaftlichen Optimum.

    Ich bin kein Experte für Utopien, und mein makroökonomisches Wissen hat eher die Tiefe einer Pfütze. Wenn also jetzt einer kommt, der über den Dritten Weg promoviert hat, suche ich sofort das Weite. Aber trotzdem: Ich für meinen Teil finde es gut, wie der Kapitalismus einen wunderbaren Markt schafft, der Grundbedürfnisse wie obskure Bedürfnisse gleichermassen adressiert, was uns teilweise gar nicht mehr klar ist. Das würde ich wohl oprimieren wollen, nicht aber abschaffen.

Kategorie: Leute, Wirtschaft
6. März 2011 0 Kommentare

War vorhin kurz im Thai-Restaurant «Punkt» am St. Galler Hauptbahnhof, schnell Takeaway holen, damit ich bloss bald ins Bett kann.

Rein kommt ein Paar mit einem nagelneuen Kinderwagen und einem unglaublich kleinem Baby drin, geraten um die zwei Wochen, die Arme noch so kurz, dass die Finger nicht aus dem rosa Pulli schauten. Die Kleine schlief. Die Eltern machen einen etwas desorientierten Eindruck – schon angesichts der drei Stufen, die vom Eingangsbereich in den Gastraum hochführen.

Der Vater sagt leise und schüchtern zur Bedienung: «Können wir hier mit Kind essen? Jetzt schläft sie zwar, aber…» – «Klar», antwortet die, in einem Tonfall: Was ist das denn für eine Frage?

Ich musste breit grinsen und an Dich (Philippe Braun, durchlebt gerade alles öffentlich bei Facebook) denken, als ich mit meiner Tüte rauslief.

Irgendwie ist es ja, als hätte alles von vorn angefangen, als müsste man alles neu lernen, inklusive im Restaurant essen. Das steht in keinem Ratgeber (nehme ich an).

Und das lustige ist, dass einem in jedem Alter beim ersten so erwischt, ob man nun 40 ist und eigentlich schon recht abgeklärt oder 20 und sowieso noch etwas grün in allen Lebensbereichen. Ich war 36, fühlte mich sonst schon eher erwachsen, kam aber dennoch reichlich unbeholfen vor.

Es wird allerdings schnell besser. Wenn mir heute meine Mutter Tipps geben will, schnöde ich altklug zurück: «Wieviel Kinder hast Du eigentlich? Zwei? Ich glaube, wir sind gleichauf.»

Cool finde ich übrigens auch, daran dachte ich heute morgen, dass man bald weiss, wo überall die Fahrstühle und Rolltreppen sind. Den Flughafen Zürich habe ich mit Kinderwagen viel besser kennengelernt, bin früher immer den Schildern nachgetrabt, jetzt laufe ich ruckzuckzackzack von einem Lift zum anderen. Das nützt einem im Alter dann auch wieder.

Kategorie: Leute
24. November 2009 2 Kommentare

Stelleninserat aus dem «Klein Report» (E-Mail) von heute. Die «Tierwelt» («Schweizerische Zeitschrift für Vogelhaltung und Artenschutz, Geflügel-, Kaninchen- und Taubenzucht, Kleintier- und Haustierhaltung, Gartenbau und Freizeitgestaltung») ist ein hidden champion, strotzt vor (Klein-)Inseraten und steht allgemein blendend da, was man so hört. Wäre toll, wenn man Mäuschen spielen könnte, wer sich dort alles bewirbt. Oder sie ein Best of aus «Wie ich die TIERWELT führen würde» veröffentlichen würden.

Die Website ist auch schön. Poll of the Day: «Besuchen Sie Kleintierausstellungen? – Ja/Nein»

Ist noch ein bisschen lustiger, wenn man Karl Lüönd kennt, aber auch so schon nicht schlecht.

A N Z E I G E

TIERWELT, das führende schweizerische Wochenmagazin
für Kleintierzucht und Kleintierhaltung, Garten,
Freizeit und Natur sucht eine(n) neue(n)

Chefredaktorin/Chefredaktor

Der derzeitige Stelleinhaber wird Ende 2010 nach langjähriger,
erfolgreicher Tätigkeit in den Ruhestand treten. Die auf dem
Leser- wie dem Anzeigenmarkt sehr erfolgreiche
und krisenbeständige Zeitschrift, zugleich das offizielle
Verbandsorgan von Kleintiere Schweiz, braucht wieder
eine Führungspersönlichkeit mit journalistischem Biss,
organisatorischem Talent und dem Enthusiasmus auch für die
tägliche «Knochenarbeit» in einem kleinen, eingespielten Team.

Damit der/die neue Chefredaktor(in) noch rechtzeitig an den
laufenden Erneuerungsarbeiten teilnehmen kann, bitten wir schon
heute um gut dokumentierte Bewerbungen. Wir stellen uns eine
gefestigte, führungserfahrene und teamfähige Persönlichkeit vor,
gerne im Alter 40+, mit Begeisterung für Tier- und Naturthemen
und mit entsprechenden Vorkenntnissen: zweisprachig
(französisch passiv), möglichst auch mit Produktionserfahrung
in Vorstufentechnik und bewandert in medienwirtschaftlichen
Belangen. Erfolg hat in dieser Position nur, wer genug
«Bodenhaftung» mitbringt, ausserdem Sensibilität für die Themen
des naturverbundenen Lebens und Bereitschaft für eine
redaktionelle Tätigkeit in einer erfolgreichen und bewährten
Verbandsstruktur. Arbeitsort ist Zofingen. Eintritt nach
Vereinbarung, gewünscht in der ersten Jahreshälfte 2010.

Der Verband Kleintiere Schweiz als Herausgeber und Eigentümer
der TIERWELT bietet branchenübliche Anstellungsbedingungen
und fortschrittliche Sozialleistungen, ein modernes
Arbeitsumfeld und weit gehende journalistische
Gestaltungsmöglichkeiten in einer überblickbaren
Führungsstruktur mit flacher Hierarchie.

Ihre Bewerbung sollte neben den üblichen Unterlagen
ein Kurz-Exposé von max. 2 Seiten (4000 Anschläge) enthalten
zum Thema: «Wie ich die TIERWELT führen würde».
Bitte senden Sie Ihre Bewerbung bis zum 15. Dezember
an unseren beauftragten Berater:
Karl Lüönd, Tolhusen, CH-8352 Elsau, Tel. 079 6676 887
www.lueoend.ch

Kategorie: Leute, Wirtschaft
3. April 2009 3 Kommentare

Super Typ, super Attitude, super Statements. Louis C.K., Website hier, leider zuvor nie gehört, muss ich dran bleiben. Zitate: “We live in an amazing, amazing world, and it’s wasted on the crappiest generation of spoiled idiots.” – Und dass man früher Leute hasste, die viele Nullen in der Telefonnummer hatten, weil die zu wählen so lange dauerte.

(via meinem Bruder Marc per Mail, via barefootmeg)

Kategorie: Leute, Technik
20. März 2009 3 Kommentare

Wer nach dem schönen Frühlingstag gestern dachte, der Wetterbericht spinnt, wurde heute morgen im Schneetreiben eines besseren belehrt.

schneetreiben_2009-03-20

Und morgen wird’s auch nicht besser. Sprich: Ein besseres Wetter zum Campen gibt es nicht, und zwar zum blogcampen. Denn morgen findet das BlogCamp Switzerland 4 statt.

Die ETH ist geheizt, es gibt gratis Internet, gute Leute und spannende Sessions.

Und immer wieder der Hinweis: Es reicht nicht, Miglied im mixxt-Wiki zu sein, sondern man muss auf diese Liste der Teilnehmer am Event. Hier hatte ich das auch schon mal echt gut beschrieben.

Tags: BlogCampSwitzerland4, Twitter-Hashtag #bcch4, wird retweteed von @blogcamp_ch. Übrigens, Ralph Hutter alias Pixelfreund (Blog, Twitter) macht morgen eine Twitter-Einführung.

Freue mich auf morgen.

Kategorie: Leute
21. Februar 2009 1 Kommentar

Barry Schwartz, Autor von The Paradox of Choice: Why More Is Less, vor einigen Tagen bei der TED-Konferenz. Schön, dass die Videos nun so kurzfristig online gehen, dass die zitierten Aussagen aus der Antrittsrede von Barack Obama erst einige Wochen zurückliegen.

Die Krankenhaus-Hausmeister-Geschichte am Anfang (was steht in ihrer Stellenbeschreibung, was halten sie für wichtig an ihrem Job?) ist gut und bedenkenswert. Wer keine Zeit hat, die ganzen 20 Minuten anzugucken, steigt bei 1:07 ein und schaut nur die.

Irgendwie ist die Einbettung nicht so toll – hier der Link zum Video bei TED.

Weiss jemand mehr über das Schweizer Beispiel, das er von 11:18 bis 12:10 bringt? (Studie vor 15 Jahren: Zustimmung zu Endlagerung sinkt, wenn die Leute mit Geld incentiviert werden sollen.)

Kategorie: Leute, Wirtschaft
14. Februar 2009 0 Kommentare

Update vom 15. Februar: Danke, habe mehr Anfragen bekommen, als ich erwartet hatte. Reicht erstmal.

Habe heute nicht mehr die Energie für so eine super geschliffene Steglich’sche Stellenausschreibung wie die beiden hier. Deswegen erzähle ich einfach kurz die Sachlage.

Wir bei Blogwerk machen ja zwei Sachen:

1. einen «Blogverlag» mit unseren eigenen Titeln wie neuerdings.com, medienlese.com etc.; kann man alle oben rechts beim Dropdown durchklicken.

2. Agenturprojekte im «Web-2.0-Umfeld» für Kunden. Der Fokus ist immer unterschiedlich, aber meist kommt irgendwie das Aufsetzen eines WordPress-Blogs darin vor.

Grafiksachen macht bei uns seit etwa eineinhalb Jahren Thomas Ehrat. Der hat allerdings einen 100%-Job bei Zeix (meine andere Firma und unsere «Vermieterin»). Das ist praktisch, weil er im selben Haus sitzt, aber manchmal unpraktisch, weil er von 9 bis 18 Uhr für Zeix arbeitet und für Blogwerk nur am Abend und am Wochenende arbeiten kann.

Daher suchen wir neben Thomas eine/n «Zweitgrafiker/in» – der/die Sachen macht, wenn es Thomas zuviel wird, vielleicht auch mal mit ihm zusammen was macht etc.

Der Aufwand ist im Moment noch schwer abzuschätzen, wird natürlich schwanken, aber wir haben derzeit viele Anfragen, daher gibt es vermutlich so als Faustregel jeden Monat etwas zu machen, sagen wir also mal: ein bis zwei Tage pro Monat. Ist nicht viel, kann aber wachsen. Und bis wir einen festen Designer einstellen, dauert es sicher noch sehr lange, also kann es durchaus recht viel wachsen. Auch «Zweitgrafiker» ist eher chronologisch gemeint: Könnte auch gut sein, dass der/die zweite mal mehr macht als Thomas.

Bei der Bezahlung stellen wir uns etwas in der Mitte vor zwischen dem, was wir unseren Kunden verrechnen, und dem, was ein bei uns Festangestellter verdienen würde. @kluelz twitterte gerade das hier. Hatte keine Ahnung von dem Faktor 1,8, aber das klingt für mich recht plausibel.

Ich weiss, dass ist noch keine richtige Ausschreibung. Ich hab mich auch noch nicht entschieden, ob wir diese Person wirklich ganz dringend gerade jetzt einstellen wollen – obwohl ich nächste Woche sofort Arbeit für sie hätte. Aber es wäre toll, wenn ich auf diesem Weg einen oder zwei Leute kennenlernen würde, die sowas können und gern machen würden. Bitte mailen, twittern oder was auch immer.

Update vom 15. Februar: Danke, habe mehr Anfragen bekommen, als ich erwartet hatte. Reicht erstmal.

Kategorie: Kommunikation, Leute