, 19. Juni 2008 2 Kommentare


Gibt es eigentlich einen Prokrastinatoren-Preis für die meisten erwirkten Verlängerungen einer Deadline? Vielleicht ein goldenes Sofa? Einen platinen Fernseher? Ein diamantenes Surfbrett?

Update:


Wenn ich eins nicht mehr sehen will in den nächsten 30, 40 Jahren an meinen Texten, sind das die Randbemerkungen: “Quelle?” und “Viel länger!”

Kategorie: Leute

Logo BlogCampSwitzerland 3.0Was lange währt, wird endlich gut:

Unser Wiki ist live und bereit, Eure Anmeldungen für das BlogCampSwitzerland 3.0* am 29. August 2008 entgegenzunehmen:

www.blogcamp.ch.

weiterlesen »

Kategorie: Leute, Technik

Wollte eben “Deutschland Online-Werbung” googlen, weil die ja in Deutschland Europa um 40% gewachsen ist, wie gestern überall zu lesen war.

Habe aber nach Eingabe von ‘Deutschland’ in der Google Toolbar eine Zehntelsekunde zu lange innegehalten, und eilfertig lieferte Google Vorschläge:

Deutschland

Superstar auf 1 und “uber alles” auf 2. Hoffen wir, dass es niemand weitersagt.

Wer sich nun allerdings zu sehr schämt, kann beim Treffer “uber alles” auf ein dämliches YouTube-Video klicken (absichtlich nicht verlinkt), das trommelt, mit der Reichskriegsflagge beginnt und darunter kommt ein Kommentar, bei dem einem klar wird, dass andere Nationen es intellektuell auch nicht viel besser haben:

Hitler’s mistake was that he rushed things. Had he done things step at a time, he might have been successful. But, like the Emperor in Star Wars, he was deluded.

Kategorie: Leute, Varia

Hier sind die Slides von meiner Präsentation «Der 30-Minuten-Usability-Test» vom BarCampBodensee (Samstag 14 Uhr).

Die wichtigste Aussage ist ziemlich einfach: «Besser mit einer Person testen als gar nicht zu testen.» Das heisst nicht, dass nicht mehr besser wäre und dass man nicht alles andere auch besser machen könnte.

Dir Präsentation ist ziemlich ähnlich wie in Berlin, hab nur Jing noch aufgenommen als Gratis-Alternative zu Camtasia.

30-Minuten-Usability-Test (PDF, 3.4 MB)

Kategorie: Leute, Technik
, 9. April 2008 0 Kommentare

Am 21. Mai mache ich an der Orbit-iEX-Konferenz das Seminar «Weblogs für Einsteiger und Fortgeschrittene».

Hier mein kurzes Teaservideo:

[flash]http://www.youtube.com/watch?v=IYQaEfa368A[/flash]

Gemerkt? Prima Versprecher ziemlich am Anfang: «unvermittelt» statt «unvermindert». Macht nichts.

Kategorie: Leute
, 8. April 2008 5 Kommentare

Habe gestern bei blogwerk.com diesen Post «Geld verdienen mit Blogs, reloaded» und mein Statement geschrieben, der nicht so spektakulär wäre, dass ich noch einen zweiten Tag darauf rumreiten müsste. Aber statistisch ist er ganz interessant, weil blogwerk.com sonst mangels Postingfrequenz (was auch so sein soll, ist ja schliesslich das Firmenmitteilungsblog) so wenig Traffic hat, dass man, wenn es mal nach oben ausschlägt, gut die Effekte beobachten kann. (War der Schachtelsatz kompliziert genug, oder soll ich noch zwei Nebensätze reinpfriemeln?)
weiterlesen »

Kategorie: Leute
, 4. April 2008 6 Kommentare

Preis für den besten SMS-Wall-Post an der re:publica:

ich bin eben auf dem bürgersteig in eine kritische masse getreten. immerhin.

Blogwerk schreibt spontan eine Flasche Champagner aus, wenn Du dich meldest.

Tschüss allerseits, bis demnächst.

Kategorie: Leute
, 4. April 2008 0 Kommentare

Mein Artikel für die Schweizer Abendzeitung heute (Seite 8/9), im Sandwich zwischen zwei «kiosk»-Werbungen (davon eine für Sandwiches): Issuu / PDF.

Kategorie: Kommunikation, Leute
, 2. April 2008 1 Kommentar

In der Schlange vor den Türen der re:publica wurde ich unfreiwillig Zeuge einer dieser Begegnungen, von denen ich auch schon viele hatte – man hat sich in Artikeln oder Posts gegenseitig ordentlich auf die Mütze gegeben, und nun trifft man sich plötzlich persönlich. Jetzt konnte ich mal zuhören, wie andere das handhaben.

Es traf: Thomas Thiel, Autor des FAZ-Artikels «Fröhliches Scheitern und Machen», in dem er mit dem 9-to-5-Event der ZIA abrechnet, auf Holm Friebe, der unter dem Titel «Wieso? Weshalb? Warum?» geantwortet hatte.

Ich war damals nicht dabei. Ich kannte vorher weder den FAZ-Artikel noch Holms Post. (Habe jetzt beide nachgelesen. Natürlich bin ich parteiisch, weil ich Holm kenne und schätze, aber der Absätze über Holm und seine Sonnenbrille ist wirklich selten dämlich und auch überhaupt nicht zielführend.) Der Inhalt des Gesprächs ist natürlich auch eigentlich mehr oder weniger privat.

Aber das Ende, zumindest das Ende, das ich gehört habe, weil ich danach drin war, war schon sehr bezeichnend: Thomas Thiel, etwa gleich alt wie Holm (Anfang 30), sagte: «Hättest ja auch mal anrufen können. Oder einen Leserbrief schreiben.» (Tenor: «… bevor Du so etwas Gemeines zurückschreibst.») Darauf Holm: «Ich werde in meinem Leben keinen Leserbrief schreiben.»

Er hat wirklich Le-ser-brief gesagt. Unglaublich. Aber so sind sie (manche von ihnen) halt. Selbst «stehen sie an einer riesigen Kanone» (Stefan Aust) und überhaupt haben keine Hemmungen, auch gezielt zu feuern, aber wenn man dann im gleichen Stil zurückschreibt – was etwa 2000 Leute lesen, den Artikel vorher dagegen 200’000 – dann sind sie beleidigt und hätten lieber einen Leserbrief gehabt, den sie dann gar nicht berücksichtigen oder aus dem sie einen Satz hätten zitieren können. Und das ist, wie soeben wieder gesehen, eben keine Generationenfrage.

Ich hab mal einen Leserbrief geschrieben – Mist! – aber ich würde es auch nie wieder machen.

Kategorie: Kommunikation, Leute

So, und hier noch die Vorschau auf mein anderes Referat.

Das Ende ist katastrophal, da muss ich nochmal üben. “Ja, es kostet etwas, aber es ist jeden Rappen wert”, und dabei fest in die Kamera schauen, wäre deutlich besser gewesen.

Eine Person darf ich gratis mitnehmen. Ich denke, ich mache nächste Woche noch eine Verlosung für Blogger.

Kategorie: Leute, Technik