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	<title>hogenkamp.com &#187; Wirtschaft</title>
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	<description>Peter Hogenkamps Weblog</description>
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		<title>Just my four cents für den Kapitalismus</title>
		<link>http://hogenkamp.com/2011/10/16/just-my-four-cents-fuer-den-kapitalismus/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 14:32:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hogenkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leute]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[kapitalismuskritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Kein einzelner Marktteilnehmer strebt direkt danach, das Volkseinkommen zu maximieren; jeder will nur seinen Güterbedarf decken. Und doch führt der Marktmechanismus durch seine unsichtbare Hand zum volkswirtschaftlichen Optimum. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier die Dienste von vier «Kapitalisten», die mir spontan einfallen, weil ich ihre Dienste in der vergangenen Woche genutzt habe. </p>
<ol>
<li>Der Blumenverkäufer, der morgens Blumen beim Grossmarkt eingekauft hat und sie an der Strasse zwischen Küsnacht und Zollikon aus dem Kofferraum weiterverkauft. Mit Gewinn, vermute ich. Wobei ich mir spontan Sorgen gemacht hatte, dass er die Riesenmenge, die er um 16 Uhr noch hatte, auch los wird, bevor sie vergammeln &#8212; aber das muss eben nicht meine Sorge sein.</li>
<li>Ein iPhone-Schwarzmarkthändler, der am Freitag stundenlang angestanden hat, um mir gestern das nagelneue iPhone 4S weiterzuverkaufen &#8212; mit einem nicht unerheblichen Aufschlag, der meine Mutter ziemlich empört hat. Zugegeben, sein Risiko, das Gerät gar nicht loszuwerden, ist überschaubar, aber wie hoch der Aufschlag sein würde, wusste er beim Anstehen noch nicht, er hat in der Hoffnung auf Gewinn erstmal Arbeitszeit investiert.</li>
<li>Der Mann, der am Freitag zwei IKEA-Möbel für mich zusammengeschraubt hat, weil ich das hasse und auch echt schlecht kann.</li>
<li>Leute, die sonntags, wenn alle anderen frei haben, in einem Restaurant arbeiten.</li>
<p>Wer heute an einer der diversen «Occupy»-Veranstaltungen teilnimmt: Einerseits kann ich Euch gut verstehen. Eine Art von Staatsversagen liegt sicher vor bei dem, was Banken und internationale Politik uns derzeit vorführen, und deswegen sollte man irgendwas ändern, einverstanden. Von mir aus halt Transaktionssteuer. </p>
<p>Aber wenn jemand «Kapitalismus überwinden» skandiert, möchte ich kurz zu bedenken geben, dass vermutlich fast alle, die das hier jetzt lesen, inmitten der Annehmlichkeiten der Marktwirtschaft aufgewachsen sind, und dass sich vermutlich niemand von uns vorstellen kann (inklusive mir), wie es wirklich wäre, in einem anderen Wirtschaftssystem zu leben.</p>
<p>Wir schlagen mal ganz kurz bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Unsichtbare_Hand#.C3.96konomie">Adam Smith</a> nach: </p>
<blockquote><p>Kein einzelner Marktteilnehmer strebt direkt danach, das Volkseinkommen zu maximieren; jeder will nur seinen Güterbedarf decken. Und doch führt der Marktmechanismus durch seine unsichtbare Hand zum volkswirtschaftlichen Optimum. </p></blockquote>
<p>Ich bin kein Experte für Utopien, und mein makroökonomisches Wissen hat eher die Tiefe einer Pfütze. Wenn also  jetzt einer kommt, der über den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dritter_Weg">Dritten Weg</a> promoviert hat, suche ich sofort das Weite. Aber trotzdem: Ich für meinen Teil finde es gut, wie der Kapitalismus einen wunderbaren Markt schafft, der Grundbedürfnisse wie obskure Bedürfnisse gleichermassen adressiert, was uns teilweise gar nicht mehr klar ist. Das würde ich wohl oprimieren wollen, nicht aber abschaffen.</p>
<div><br /><table cellspacing="3" cellpadding="0" border="0"><tr></tr></table></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wieviel Umsatz machst Du für Deine Firma?</title>
		<link>http://hogenkamp.com/2010/01/29/wieviel-umsatz-machst-du-fuer-deine-firma/</link>
		<comments>http://hogenkamp.com/2010/01/29/wieviel-umsatz-machst-du-fuer-deine-firma/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 15:12:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hogenkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[chartoftheday]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Google macht jeder Mitarbeiter im Jahr 1.3 Millionen Umsatz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Google macht jeder im Jahr 1.3 Millionen.</p>
<p><iframe src="http://www.businessinsider.com/embed?id=4b620a6000000000008f479c&amp;width=300&amp;height=305" width="300" height="305" border="0" frameborder="0"></iframe></p>
<div><br /><table cellspacing="3" cellpadding="0" border="0"><tr></tr></table></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>«Wie ich die TIERWELT führen würde»</title>
		<link>http://hogenkamp.com/2009/11/24/wie-ich-die-tierwelt-fuehren-wuerde/</link>
		<comments>http://hogenkamp.com/2009/11/24/wie-ich-die-tierwelt-fuehren-wuerde/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 00:01:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hogenkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leute]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[tierwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Die «Tierwelt» sucht einen neuen Chefredaktor, der sich per Besinnungsaufsatz bei Karl Lüönd bewerben muss.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stelleninserat aus dem «Klein Report» (E-Mail) von heute. Die «Tierwelt» («Schweizerische Zeitschrift für Vogelhaltung und Artenschutz, Geflügel-, Kaninchen- und Taubenzucht, Kleintier- und Haustierhaltung, Gartenbau und Freizeitgestaltung») ist ein hidden champion, strotzt vor (Klein-)Inseraten und steht allgemein blendend da, was man so hört. Wäre toll, wenn man Mäuschen spielen könnte, wer sich dort alles bewirbt. Oder sie ein Best of aus «Wie ich die TIERWELT führen würde» veröffentlichen würden. </p>
<p>Die <a href="http://www.tierwelt.ch/">Website</a> ist auch schön. Poll of the Day: «Besuchen Sie Kleintierausstellungen? &#8211; Ja/Nein»</p>
<p>Ist noch ein bisschen lustiger, wenn man Karl Lüönd kennt, aber auch so schon nicht schlecht.</p>
<blockquote><p>                      A N Z E I G E</p>
<p>TIERWELT, das führende schweizerische Wochenmagazin<br />
für Kleintierzucht und Kleintierhaltung, Garten,<br />
Freizeit und Natur sucht eine(n) neue(n)</p>
<p>Chefredaktorin/Chefredaktor</p>
<p>Der derzeitige Stelleinhaber wird Ende 2010 nach langjähriger,<br />
erfolgreicher Tätigkeit in den Ruhestand treten. Die auf dem<br />
Leser- wie dem Anzeigenmarkt sehr erfolgreiche<br />
und krisenbeständige Zeitschrift, zugleich das offizielle<br />
Verbandsorgan von Kleintiere Schweiz, braucht wieder<br />
eine Führungspersönlichkeit mit journalistischem Biss,<br />
organisatorischem Talent und dem Enthusiasmus auch für die<br />
tägliche «Knochenarbeit» in einem kleinen, eingespielten Team.</p>
<p>Damit der/die neue Chefredaktor(in) noch rechtzeitig an den<br />
laufenden Erneuerungsarbeiten teilnehmen kann, bitten wir schon<br />
heute um gut dokumentierte Bewerbungen. Wir stellen uns eine<br />
gefestigte, führungserfahrene und teamfähige Persönlichkeit vor,<br />
gerne im Alter 40+, mit Begeisterung für Tier- und Naturthemen<br />
und mit entsprechenden Vorkenntnissen: zweisprachig<br />
(französisch passiv), möglichst auch mit Produktionserfahrung<br />
in Vorstufentechnik und bewandert in medienwirtschaftlichen<br />
Belangen. Erfolg hat in dieser Position nur, wer genug<br />
«Bodenhaftung» mitbringt, ausserdem Sensibilität für die Themen<br />
des naturverbundenen Lebens und Bereitschaft für eine<br />
redaktionelle Tätigkeit in einer erfolgreichen und bewährten<br />
Verbandsstruktur. Arbeitsort ist Zofingen. Eintritt nach<br />
Vereinbarung, gewünscht in der ersten Jahreshälfte 2010.</p>
<p>Der Verband Kleintiere Schweiz als Herausgeber und Eigentümer<br />
der TIERWELT bietet branchenübliche Anstellungsbedingungen<br />
und fortschrittliche Sozialleistungen, ein modernes<br />
Arbeitsumfeld und weit gehende journalistische<br />
Gestaltungsmöglichkeiten in einer überblickbaren<br />
Führungsstruktur mit flacher Hierarchie.</p>
<p>Ihre Bewerbung sollte neben den üblichen Unterlagen<br />
ein Kurz-Exposé von max. 2 Seiten (4000 Anschläge) enthalten<br />
zum Thema: «Wie ich die TIERWELT führen würde».<br />
Bitte senden Sie Ihre Bewerbung bis zum 15. Dezember<br />
an unseren beauftragten Berater:<br />
Karl Lüönd, Tolhusen, CH-8352 Elsau, Tel. 079 6676 887<br />
www.lueoend.ch</p>
</blockquote>
<div><br /><table cellspacing="3" cellpadding="0" border="0"><tr></tr></table></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>John Cusack bei SPON: Warum «Seeding» nicht hilft, wenn der Film nichts taugt</title>
		<link>http://hogenkamp.com/2009/11/16/john-cusack-bei-spon-warum-seeding-nicht-hilft-wenn-der-film-nichts-taugt/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 06:55:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hogenkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[cusack]]></category>
		<category><![CDATA[social media marketing]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[«Twitter hat natürlich das Geschäft stark verändert», sagt John Cusack.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So formuliert, und dann noch von einem «Prominenten», müsste es eigentlich jeder verstehen. Wieso man nämlich nicht denken kann, Social Media Marketing heisse, dass man ein paar Jubeltwitterer positive Statements schreiben lässt (auch bezeichnet als «Seeding», also das Aussähen von Informationen in Medien wie Twitter, die sich dann idealerweise «viral» verbreiten sollen). Twitter ist zu verteilt, zu «netzwerkartig», als dass man eine Botschaft so pushen könnte, wie man sie in den alten Medien oder mit «normaler» Werbung pushen konnte. «Gerüchte im Netz lancieren» sei okay, sagt Cusack, aber danach können die Hollywood-Studios nicht mehr steuern, was über ihr Produkt kommuniziert wird.</p>
<p>Unten der Auszug aus dem Interview <a href="http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,660592-2,00.html">«Hollywood hat keine Ahnung»</a> von Thorsten Dörting mit John Cusack. Dörting erliegt zu Beginn etwas zu sehr dem Wunsch, sich von den «Tausenden» von anderen Interviewern abzuheben, aber der Text ist trotzdem lesenswert, insbesondere für «uns» diese Passage:<br />
<span id="more-1616"></span></p>
<blockquote><p>Cusack: (&#8230;) Ach, und noch ein Gedanke: Twitter hat natürlich das Geschäft stark verändert.</p>
<p>SPIEGEL ONLINE: Inwiefern?</p>
<p>Cusack: Ich weiß nicht, wie die Zuschauertests für &#8220;2012&#8243; ausgefallen sind. Aber wenn die Leute die Charaktere nicht gemocht hätten, oder sie ins Gähnen gekommen wären, liefen die Sony-Menschen nicht so entspannt hier herum. Denn am Freitagabend, nachdem der Film in den USA angelaufen ist, würden die ersten Leute twittern: &#8220;&#8217;2012&#8242; ist scheiße!&#8221;</p>
<p>SPIEGEL ONLINE: Am nächsten Tag blieben dann die Kinosäle leer.</p>
<p>Cusack: Eben. Früher haben sich die großen Studios das Startwochenende einfach komplett gekauft, indem sie vorher ordentlich Geld in die Werbung gepumpt haben. <em>(Hier in der Schweiz gerade gut zu sehen, wo an jeder Bushaltestelle ein grosses «2012»-Plakat hängt, pho.)</em> Wenn die Besucherzahlen am Freitagabend stimmten, war klar, dass sie am Samstag noch mal um 25 oder 30 Prozent hochgehen würden &#8211; und erst dann absacken. Eine sehr vorhersagbare Basis für Kalkulationen. Jetzt ist es so: Am Freitag kommen vielleicht großartige Zahlen &#8211; und am Samstag brechen sie plötzlich um 50 Prozent ein. Alles verpufft, das Marketing, die Strategien. Es sei denn, die Leute mögen den Film, dann ist die gute Presse sogar umsonst. Ich garantiere Ihnen: Große Hollywood-Studios haben derzeit keine Ahnung, was sie dagegen tun sollen.</p>
<p>SPIEGEL ONLINE: Sie könnten Leute zum Twittern einstellen.</p>
<p>Cusack: Macht keinen Unterschied. So etwas wie Twitter ist zu unmittelbar und groß, das können sie nicht kontrollieren. Gerüchte im Netz lancieren, okay, etwas Marketing betreiben, klappt auch &#8211; aber das war&#8217;s. Eine gute Entwicklung für Filmemacher und für Filme.</p></blockquote>
<p>So weit sind wir in der Schweiz und in Deutschland noch nicht, aber ich zumindest mache meine Meinung (zumindest über vergleichbar unwichtige Dinge wie Filme) inzwischen stark von dem abhängig, was ich bei Twitter lese. Ich gehe &#8211; leider &#8211; derzeit nur selten ins Kino, aber was das «Pflichtprogramm» ist, erfahre ich via Twitter, und das gehe ich dann auch anchauen.</p>
<div><br /><table cellspacing="3" cellpadding="0" border="0"><tr></tr></table></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mein Feedback zur neuen Vodafone-Kampagne</title>
		<link>http://hogenkamp.com/2009/07/08/mein-feedback-zur-neuen-vodafone-kampagne/</link>
		<comments>http://hogenkamp.com/2009/07/08/mein-feedback-zur-neuen-vodafone-kampagne/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 16:52:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hogenkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[netzwertig.com]]></category>
		<category><![CDATA[vodafone]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ich schon mal so was Langes blogge wie heute bei netzwertig.com, muss ich auch von hier aus darauf verlinken. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich schon mal so was Langes blogge, muss ich auch von hier aus darauf verlinken, finde ich. Meinen Dutzenden von Lesern hier, von denen vielleicht einige nicht zu den Tausenden von Lesern drüben gehören, will ich das nicht vorenthalten. </p>
<p>Also, bei netzwertig.com steht der Post: <a href="http://netzwertig.com/2009/07/08/kampagne-es-ist-deine-zeit-wie-vodafone-jetzt-auch-b-sagen-muss/">Kampagne «Es ist Deine Zeit»: Wie Vodafone jetzt auch B sagen muss</a>.</p>
<div><br /><table cellspacing="3" cellpadding="0" border="0"><tr></tr></table></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>«Community 36» im Ferncheck: Kurz, nachts und mit Fertigständen</title>
		<link>http://hogenkamp.com/2009/05/15/community-36-im-ferncheck-kurz-nachts-und-mit-fertigstaenden/</link>
		<comments>http://hogenkamp.com/2009/05/15/community-36-im-ferncheck-kurz-nachts-und-mit-fertigstaenden/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 May 2009 06:56:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hogenkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[community 36]]></category>
		<category><![CDATA[event]]></category>
		<category><![CDATA[messe]]></category>
		<category><![CDATA[orbit]]></category>
		<category><![CDATA[Zürich]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><Vorab: Ich war bei der Ankündigung gestern nicht dabei. Wollte, aber konnte nicht, weil mein Sohn (4) nicht in die Krippe konnte und ich ihn deshalb mit nach Zürich nehmen musste. Und nachdem er morgens schon bei meinem Blog/Facebook-Vortrag dabei war, wollte ich ihm nicht auch noch ein Steh-Event am Abend zumuten. Wenn ich also irgendetwas falsch verstanden habe, nehme ich es wieder zurück.</p>
<p><a href="http://static.hogenkamp.com/old/uploads/2009/05/community36_2009-05-15_0624.png"><img hspace="5" vspace="5" align="left" src="http://static.hogenkamp.com/old/uploads/2009/05/community36_2009-05-15_0624.png" alt="community36_2009-05-15_0624" title="community36_2009-05-15_0624" width="193" height="184" class="alignleft size-full wp-image-1502" /></a>Hier also meine Schnelleinschätzung aufgrund dessen, was ich auf der <a href="http://www.community36.net/">Website</a> gesehen, in der <a href="http://www.orbit.ch/htm/press_pressemitteilungen_detail.htm?id=853">Pressemitteilung</a> gelesen und in den zwei bisher veröffentlichten Artikeln (<a href="http://www.inside-it.ch/frontend/insideit?&#038;site=ii&#038;_d=_article&#038;news.id=17788">inside-it</a>, <a href="http://www.computerworld.ch/index.cfm?pid=45&#038;pk=48125">Computerworld</a>) gelesen habe. </p>
<p>Vorgeschichte: Die Orbit heisst erst seit diesem Jahr so, bis letztes Jahr hiess sie Orbit-iEX (letzteres für «InternetExpo»), und da der Consumer-IT-Teil (aus der alten Orbit in Basel, die 2006 mit der Internet Expo fusioniert wurde) schon lange websublimiert wurde, war es eigentlich noch die B2B-Internet-Fachmesse. Und als solche seit Jahren auf dem absteigenden Ast. Ich selbst war mit Zeix als Aussteller und als Konferenz-Referent seit 2002 ohne Unterbrechnung dabei; dieses Jahr hatten wir erstmals keinen Stand. Ich denke auch nicht, dass wir mit dem alten Konzept nächstes Jahr zurückgekommen wären.</p>
<p><strong>Relaunch</strong><br />
Grundsätzlich ist es sicher richtig, dass man etwas machen musste, und zwar etwas richtig Neues. Eine Reduktion um einen Tag oder ähnliche Kosmetik hätte in der Tat wenig gebracht. Daher muss man dem Team immerhin zu gute halten, dass es, wohl etwas spät, aber immerhin, alles über Bord wirft und mit der grossen Kelle nochmal ganz neu anrührt.</p>
<p>Das <a href="http://www.community36.net/htm/anmeldung_preise.htm">Fertigstandkonzept</a> finde ich super. Vielleicht waren die Orbit-Macher an der CeBIT und haben Sascha Lobos <a href="http://www.cebit.de/webciety_d">«Webciety»</a> gesehen. Ich glaube ja immer noch an Messen als Treffpunkt, und ich könnte mir wirklich vorstellen, dass so die Zukunft der Messe aussieht: Hinkommen mit dem Laptop, die Präsentation auf den Messestand spielen und loslegen &#8211; und nicht mehr 100&#8217;000 plus x Wochen Vorlauf für Standbau etc. ausgeben.<br />
<span id="more-1499"></span></p>
<p><strong>Event-Charakter</strong><br />
Das Event dauert neu von Donnerstag um 10 Uhr morgens bis Freitag um 22 Uhr, inklusive der Nacht. Schwer zu beurteilen, wie das mit der Nacht dazwischen mit der Schweizer Internetszene funktioniert, viele von deren Exponenten sind auch nicht mehr die jüngsten, ich inklusive. Ein Mitternachtsapéro ist kaum etwas, wofür sich dort hunderte Leute einfinden werden. Es ist wohl erlaubt zu sagen, dass wir de facto von einer Reduktion auf zwei Tage sprechen. So wird es auch ungeniert kommuniziert: «Sie sparen zwei Arbeitstage.» </p>
<p>Das finde ich etwas dünn. Ich musste an das Berliner Event <a href="http://9to5.wirnennenesarbeit.de/programm/">«9to5»</a> denken, von Holm Friebe und Jörn Morisse organisiert und mit Vorträgen die ganze Nacht. So könnte man etwas aus der Nacht machen: tagsüber Business für die Erwachsenen, nachts ein Barcamp-artiges Event für die Jungen. Natürlich, die Details stehen noch nicht. Aber ohne Konzept sehe ich die Nacht als verschenkt an. </p>
<p><strong>Name (und «Ganzjahrescharakter»)</strong><br />
Oje. «Community» ist ein Wort, das ich schon seit Jahren nicht mehr verwende, weil es alles und nicht heissen kann. (Ist Twitter eine Community? Ist Facebook eine? Oder ist jede Facebook-Gruppe eine?)</p>
<p>Noch schlimmer finde ich «36». Auf der Website unter <a href="http://www.community36.net/htm/agenda.htm">Agenda</a> heisst es: </p>
<blockquote><p>«Community 36 ist aber mehr als ein alljährlicher Marktplatz. Sie bietet ganzjährig geschäftliche Veranstaltungen, interessante Konferenzen, Networking Plattformen sowie gesellschaftliche Anlässe wie eigene Lounges an begehrten Sport- und Kulturanlässen.»</p></blockquote>
<p>Hm. Dieser Teil scheint noch nicht zu Ende überlegt. Klassenfahrten zur IFA, zur CES &#8212; und zur IFAS Romandie, Fachmesse für Arzt- und Spitalbedarf? Dort werden jedes Mal 15 Leute teilnehmen, zum Main Event sollen aber wieder 15&#8217;000 kommen. Das ist für mich noch kein Ganzjahreskonzept.</p>
<p>Vor allem aber: Ist es nicht etwas unlogisch, wenn man sagt, man will mehr als ein einmal pro Jahr stattfindendes Event sein, aber sich mit dem Titel «36» nicht nur darüber benennt, sondern sogar die Länge der Veranstaltung schon auf die Stunde genau festlegt? </p>
<p>Insgesamt wundert es nicht, wenn CEO Urs Ingold zitiert wird: «Daher mussten wir uns bei der Namensfindung auf einen Begriff einigen, der nichts auslässt, vieles möglich macht und gleichzeitig neutral bleibt.» Der Name scheint der kleinste gemeinsame Nenner gewesen zu sein. Ich finde ihn weniger als durchschnittlich. Genauso wie das Logo und vor allem den Header der neuen Website. Sowas liebloses wie diese schlecht lesbaren Grossbuchstaben, und sowas hässliches wie diese Holzbretter, aus denen unten das «Beta»-Zeichen genagelt ist, habe ich lange nicht gesehen. Die Weiss-auf-Grün durchruckelnde Laufschrift mit dem Groove von 1996 passt da ins Bild.</p>
<p><img hspace="5" vspace="5" align="left" src="http://static.hogenkamp.com/old/uploads/2009/05/community36_header_2009-05-15.png" alt="community36_header_2009-05-15" title="community36_header_2009-05-15" width="450" height="88" class="aligncenter size-full wp-image-1533" /></p>
<p><strong>Kommunikation</strong><br />
Leider iEX-typisch nur klassisch. Ich war wie gesagt nicht vor Ort und wollte mich gestern online informieren. Ohne Twitter wäre ich verloren gewesen und hätte gar nichts erfahren. Auf der <a href="http://www.orbit.ch/">Orbit-Website</a> steht zuoberst ein völlig irrelevantes Messe-TV-Video von gestern Nachmittag. (Ganz unten auf der Homepage steht sogar noch «Orbit-iEX wird Orbit», das hätte ich mal schamhaft nach hinten verschoben.)</p>
<p>Es fällt mir seit Jahren immer wieder auf, dass die Orbit-Macher zwar eine Internet-Messe organisieren, aber im Kopf eher Offliner geblieben sind. Die Website wird nur als Online-Messekatalog angesehen. Messeleiter Giancarlo Palmisani hat vor einigen Wochen den Twitter-Account <a href="http://twitter.com/Gianggi">@Gianggi</a> angelegt, aber während der ganzen Messe nicht einmal getwittert. (Klar, er wird sagen, er hatte keine Zeit, aber&#8230;)</p>
<p>Es scheint ihnen noch nicht klar zu sein, dass ein nicht geringer Teil der Meinungsbildung der Schweizer Internet-Elite inzwischen online stattfindet, und zwar derzeit auf Twitter, nächstes Jahr vielleicht schon wieder woanders. Dort war gestern nicht viel Positives zu lesen. <a href="http://twitter.com/inside_it">Christoph Hugenschmidt</a> twitterte live und reicherte alles gleich mit nicht sehr schmeichelhaften Kommentaren an («Kein Gerücht. Orbit ist tot. Der Rest ist ein Event(chen)»). Später war er der einzige, der am Abend noch einen <a href="http://www.inside-it.ch/frontend/insideit?&#038;site=ii&#038;_d=_article&#038;news.id=17788">Artikel</a> verfasste, in dem man sich einen kurzen Überblick verschaffen konnte. Sein Fazit war, dass nur etwas über das Format, aber viel zu wenig über den Inhalt hörte: «Kein Wort darüber, wie &#8220;Community36&#8243; auch nur Zipfelchen an gesellschaftlicher Relevanz zurückgewinnen soll».</p>
<p>Giancarlo Palmisani sagt im Interview mit der Computerworld: «Natürlich war auch das Erreichen einer gewissen Medienwirksamkeit unser Ziel bei der Erfindung des 36-Stunden-Events &#8220;Community 36&#8243;.» Damit meint er: einen Artikel in der NZZ. Natürlich ist das auch wichtig, aber wenn man auf «Community» setzt, muss man vor allem die Leute gewinnen, die sich sowieso gern in Communities engagieren, und die lesen die NZZ gar nicht (mehr).</p>
<p><strong>Konferenz</strong><br />
Noch ist wenig zu sehen über die Konferenz. Sie heisst neu <a href="http://www.community36.net/htm/academy.htm">Academy</a>. Und wird vom selben Team gemacht. Ob die Vorträge weiter etwas kosten, ist nicht zu sehen.</p>
<p>Als Teilnehmer an diversen Barcamps haben die Frontalunterricht-Vorträge, wir ich gerade wieder drei gemacht habe, für ziemlich anachronistisch &#8211; und den Preis von 130 Franken pro Vortrag erst recht. Da überzeugt mich ein All-inclusive-Konzept wie an der SuisseEMEX (Offenlegung: sind mein Kunde) oder der Swiss-Online-Marketing und eigentlich fast überall sonst auch inzwischen mehr.</p>
<p>Einen wichtigen Punkt steuerte René Mosimann alias skissmade bei, als er zum Ende des Tages <a href="http://twitter.com/skissmade/statuses/1799479883">twitterte</a>: «Experte – Laie, Anbieter – Interessent, Referent – Konsumenten. Wo bleiben zeitgemässe Kommunikationsformen? #Orbit #unkonferenz #openspace». Genauso ist es. Community und Frontalunterricht sind Gegensätze, das wissen die Macher aber noch nicht.</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Man muss ihnen Credit dafür geben, dass sie in die Offensive gegangen sind und die Änderung schon an der Messe bekannt gegegeben haben (die Einladung kam schon am 24. April, der Entscheid stand also schon lange vor der Messe und wurde durch die Ausstellerzahl ausgelöst; die Besucher spielten also gar keine Rolle mehr). Durch diesen Schachzug werden die «Orbit-Niedergang-setzt-sich-fort»-Artikel, die heute Abend wieder gekommen wären, obsolet. Immerhin.</p>
<p>Ein grosses Testimonial, ein prominenter Rückkehrer als Aussteller (z.B. namics), den man schon vorab eingebunden hätte, hätte dem Launch-Event wohl gut getan. Ich nehme mal an, das haben sie versucht, und es hat nicht geklappt. Macht nichts, die könnte man nachreichen.</p>
<p>Trotzdem hätte man den Community-Gedanken stärker rüberbringen müssen, wenn man es schon so nennt. Wo ist die Skizze der Online-Community? Wo ist der Experte dafür? Nein, ich buhle nicht um einen Auftrag, es gibt doch genug Leute in der Schweiz, die Erfahrung mit Communities haben. Einer davon muss dringend ins Team, er muss dafür sorgen, dass ganzjährig etwas läuft (die «Academy» könnte dabei eine Rolle spielen, aber dafür müssten Exhibit und Vogel mehr miteinander reden), und er muss die sowieso Community-affinen Leute einbinden und ans Event bringen.</p>
<p>Denn wenn man sich das Team des neuen Events anschaut, fällt auf: Das <a href="http://www.community36.net/htm/kontakt.htm">neue</a> Team ist komplett das <a href="http://www.orbit.ch/htm/kontakt.htm">alte</a>. Wer soll hier die Ideen bringen, die verhindern, das das neue Ding einfach wie das alte wird, nur jetzt kurz, nachts und mit Fertigständen?</p>
<div><br /><table cellspacing="3" cellpadding="0" border="0"><tr></tr></table></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Rabatt im Pastawerk: Steht auf, wenn Ihr TWITTERS seid!</title>
		<link>http://hogenkamp.com/2009/04/24/rabatt-im-pastawerk-steht-auf-wenn-ihr-twitters-seid/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 08:24:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hogenkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[pastawerk]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Pastawerk hat diese Woche mindestens 150 Franken Mehrumsatz gemacht durch Twitter. Spätfolgen nicht absehbar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Social Media <del datetime="2009-04-24T08:11:33+00:00">Marketing</del> live: @tonibirrer geht im <a href="http://www.pastawerk.ch">Pastawerk</a> Pasta essen und <a href="http://twitter.com/tonibirrer/statuses/1574269548">twittert</a> darüber, am nächsten Tag gehen vier Blogwerker, ich <a href="http://twitter.com/phogenkamp/statuses/1583634256">twittere</a>, wieder einen Tag später geht @niela_ und <a href="http://twitter.com/niela_/statuses/1593258172">findet&#8217;s</a> «gut und günstig», heute <a href="http://twitter.com/rayhaze/statuses/1593717320">wollen</a> @rayhaze und @bloggingtom gehen, für nächste Woche hat @retoz_ch schon <a href="http://twitter.com/retoz_ch/statuses/1593764173">Absichten bekundet</a>.</p>
<p>Für den unwahrscheinlichen FGll, dass die beim Pastawerk keine grosse Twitterwall im Personalaufenthaltsraum hängen haben, habe ich das mal gemailt, und Salar antwortet prompt:<br />
<span id="more-1485"></span></p>
<blockquote><p>Guten Tag Herr Hogenkamp</p>
<p>Herzlichen Dank für Ihr interessantes Mail! Wir haben uns über die Einträge auf TWITTER sehr gefreut.</p>
<p>Leider…oder zum Glück –ganz wie man’s sieht, sind wir an ein sehr modernes Kassensystem gebunden. Wir sind noch nicht soweit mit der Programmierung, dass Rabatte möglich sind. Jedoch nehmen wir Euer anliegen gerne auf. Und wir werden Euch gerne den Kaffee offerieren. Lasst bitte das Service-Personal wissen, dass Ihr TWITTER’S seid. Ich werde diese informieren.</p>
<p>Danke und auf bald im PASTAWERK.</p>
<p>Beste Grüsse<br />
Salar Patrick Bahrampoori</p></blockquote>
<p>(Hab natürlich nachgefragt, ob ich das posten darf. Antwort: «Sehr gerne! Wir freuen uns auf Euch alle!»)</p>
<p>En guete mitenand!</p>
<div><br /><table cellspacing="3" cellpadding="0" border="0"><tr></tr></table></div>]]></content:encoded>
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		<title>Barry Schwartz über «Conventional Wisdom»</title>
		<link>http://hogenkamp.com/2009/02/21/barry-schwartz-ueber-conventional-wisdom/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Feb 2009 07:02:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hogenkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leute]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[barry schwartz]]></category>
		<category><![CDATA[conventional wisdom]]></category>
		<category><![CDATA[obama]]></category>
		<category><![CDATA[ted]]></category>

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		<description><![CDATA[Barry Schwartz bei «TED». Zumindest die Hausmeister-Geschichte am Anfang sollte man schnell gucken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.swarthmore.edu/SocSci/bschwar1/">Barry Schwartz</a>, Autor von <a href="http://www.amazon.com/Paradox-Choice-Why-More-Less/dp/0060005688">The Paradox of Choice: Why More Is Less</a>, vor einigen Tagen bei der TED-Konferenz. Schön, dass die Videos nun so kurzfristig online gehen, dass die zitierten Aussagen aus der Antrittsrede von Barack Obama erst einige Wochen zurückliegen.</p>
<p>Die Krankenhaus-Hausmeister-Geschichte am Anfang (was steht in ihrer Stellenbeschreibung, was halten sie für wichtig an ihrem Job?) ist gut und bedenkenswert. Wer keine Zeit hat, die ganzen 20 Minuten anzugucken, steigt bei 1:07 ein und schaut nur die.</p>
<p><object width="446" height="326"><param name="movie" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf"></param><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent"></param><param name="bgColor" value="#ffffff"></param><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talks/embed/BarrySchwartz_2009-embed_high.flv&#038;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/BarrySchwartz-2009.embed_thumbnail.jpg&#038;vw=432&#038;vh=240&#038;ap=0&#038;ti=462" /><embed src="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" pluginspace="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" bgColor="#ffffff" width="446" height="326" allowFullScreen="true" flashvars="vu=http://video.ted.com/talks/embed/BarrySchwartz_2009-embed_high.flv&#038;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/BarrySchwartz-2009.embed_thumbnail.jpg&#038;vw=432&#038;vh=240&#038;ap=0&#038;ti=462"></embed></object></p>
<p>Irgendwie ist die Einbettung nicht so toll &#8211; hier der <a href="http://www.ted.com/talks/barry_schwartz_on_our_loss_of_wisdom.html">Link zum Video bei TED</a>.</p>
<p>Weiss jemand mehr über das Schweizer Beispiel, das er von 11:18 bis 12:10 bringt? (Studie vor 15 Jahren: Zustimmung zu Endlagerung sinkt, wenn die Leute mit Geld incentiviert werden sollen.)</p>
<div><br /><table cellspacing="3" cellpadding="0" border="0"><tr></tr></table></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>ByeByeBillag &#8211; in ihren eigenen Worten</title>
		<link>http://hogenkamp.com/2009/02/17/byebyebillag-in-ihren-eigenen-worten/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 06:44:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hogenkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[billag]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Billag stellt sich mit ihrer aktuellen Kommunikation selbst ein Bein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Besser kann man nicht sagen, wieso die Billag abgeschafft gehört:</p>
<blockquote><p>Billag-Sprecher Kopp wehrt sich gegen den Vorwurf, die Swisscom-Tochter Billag verschleudere Steuergelder. Das Unternehmen habe sein Mandat 1999 und 2006 zweimal in einem Wettbewerbsverfahren gegen namhafte Konkurrenz gewonnen. Wirtschaftlichkeit und Qualität seien dabei die beiden zentralen Kriterien gewesen. Kopp verwies zudem auf die umfangreiche Tätigkeit der Billag: Diese verwalte 3 Millionen gemeldete Haushalte und Betriebe, stelle jährlich 12 Millionen Rechnungen aus, verschicke 1 Million Mahnungen pro Jahr und leite jedes Jahr 70 000 Betreibungen ein.</p></blockquote>
<p>Die Frage, die aktuell diskutiert wird, ist doch nicht, wer am effizientesten 1 Million Mahnungen pro Jahr verschicken kann, sondern ob man überhaupt beim derzeitigen System bleiben soll oder von Haushalt auf Kopf wechseln. Der Mehraufwand bei den Steuerämtern wäre sicher deutlich geringer, weil es schlicht keinen separaten Erhebungs- und Faktura-Prozess gibt. </p>
<p>Via <a href="http://www.kleinreport.ch/meld.phtml?id=50545">Klein Report</a>. (Die <a href="http://www.billag.ch/web/de/news_media.html">Medienseite der Billag</a> ist ein Musterbeispiel, wie man es nicht macht &#8211; dort wird der aktuelle Sturm einfach ignoriert.)</p>
<div><br /><table cellspacing="3" cellpadding="0" border="0"><tr></tr></table></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zukunft der Medien in 50 bis 51 Zitaten</title>
		<link>http://hogenkamp.com/2009/02/12/zukunft-der-medien-in-50-50-zitaten/</link>
		<comments>http://hogenkamp.com/2009/02/12/zukunft-der-medien-in-50-50-zitaten/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 18:33:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hogenkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[medienlese.com]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hogenkamp.com/?p=1404</guid>
		<description><![CDATA[medienlese.com hat wieder 50 Zitate gesammelt - hier noch ein 51.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>medienlese.com hat wieder gesammelt: <a href="http://medienlese.com/2009/02/12/zukunft-der-medien-journalismus-ohne-zeitung/">Zukunft der Medien in 50 Zitaten: Journalismus ohne Zeitung</a>. Solche kurzweiligen Sachen könnte ich jeden Tag lesen. </p>
<p>Ich füge noch eins hinzu, bei dem ich live dabei war: Norbert Neiniger, Herausgeber der «Schaffhauser Nachrichten», Initiant von «news1.ch» (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Norbert_Neininger">kümmerlicher Wikipedia-Eintrag</a>), sagte neulich bei einer Podiumsdiskussion von news aktuell: </p>
<p>«Wenn heute jemand die neue Businessidee hätte, die Nachrichten einmal am Tag auszudrucken und den Leuten nach Hause zu schicken &#8211; das wäre sicher sehr erfolgreich, und der würde damit reich werden.»</p>
<p>Hoffen wir nicht, dass jemand mal diese Businessidee, die einzige Zeitung herauszugeben, umsetzen kann.</p>
<div><br /><table cellspacing="3" cellpadding="0" border="0"><tr></tr></table></div>]]></content:encoded>
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