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	<title>hogenkamp.com &#187; cablecom</title>
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	<description>Peter Hogenkamps Weblog</description>
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		<title>Swisscom, Lieblingsfeind der Journaille *gähn*</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Feb 2008 20:58:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hogenkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[«Des Kaisers neue Kleider» schreibt inside-it über das aus meiner Sicht bis jetzt vielversprechende, wirklich neuartige CI/CD der Swisscom. Wir erinnern uns: Der Kaiser hat gar keine Kleider an, sondern läuft nackt durch die Stadt. Ist das neue Swisscom-Logo wirklich so schlecht, als hätte man gar keins an? Ich habe es heute schon mannshoch auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.inside-it.ch/articles/13526">«Des Kaisers neue Kleider»</a> schreibt inside-it über das aus meiner Sicht bis jetzt vielversprechende, wirklich  neuartige CI/CD der Swisscom. </p>
<p>Wir erinnern uns: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Des_Kaisers_neue_Kleider">Der Kaiser hat gar keine Kleider an</a>, sondern läuft nackt durch die Stadt. Ist das neue Swisscom-Logo wirklich so schlecht, als hätte man gar keins an? Ich habe es heute schon mannshoch auf einem Dach am Zürcher HB gesehen, und ich finde, es hat was. Spontan fallen einem wirkliche <a href="http://www.wuv.de/news/unternehmen/meldungen/2008/02/88564/index.php">Branding-Katastrophen</a> aus jüngerer Zeit ein. </p>
<p>Aber der Autor analysiert ja fachkundig weiter: Es wird nämlich jetzt teurer, die Werbegeschenke zu bedrucken. Und neben dem Aussehen spielt im Fall am Ende auch die Qualität eine Rolle? Wir sind begeistert ob dieser Einsichten.</p>
<p>Ein eher mittelspektakuläres B2B-Angebot der Cablecom (Internet und VoIP-Telefonie in einem, sapperlot!)* dagegen zieht den Titel <a href="http://www.inside-it.ch/articles/13528">«Cablecom mit Rundum-Sorglos-Paket für KMUs»</a>, ein pressemitteilungswürdiger Titel (die tatsächliche heisst vergleichsweise schlicht <a href="http://www.cablecom.ch/080228_cablecom_medienmitteilung.pdf">«Cablecom business lanciert KMU-Lösung für Internet und Telefon»</a>.</p>
<p>Unter &#8220;rundum sorglos&#8221; stelle ich als KMUler eher noch ein, zwei andere Sachen vor, in diesem Fall mindestens wohl noch ein Mobiltelefonie-Angebot. Aber manche Leute sind offenbar ihre Sorgen schnell los. </p>
<p>* Ja, ich weiss, es ist jetzt entbündelt, daher ohne Swisscom-Grundgebühr, aber das konnte man sich ja nun an fünf Fingern abzählen, dass das jetzt kommen würde.</p>
<div><br /><table cellspacing="3" cellpadding="0" border="0"><tr></tr></table></div>]]></content:encoded>
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		<title>Offline ist seltener, aber viel schlimmer als früher</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Feb 2008 21:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hogenkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[bluewin+tv]]></category>
		<category><![CDATA[cablecom]]></category>
		<category><![CDATA[offline]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir bereiten gerade einen Beitrag vor, bei dem es um die Anfänge des WWW geht. Erscheint am 26.2. bei medienlese.com. Einerseits ist es echt lustig, sich zehn Jahre danach daran zu erinnern, wie schlimm die Technik damals noch war. Installations-CDs, Dial-up per Modem, abbrechende Downloads &#8211; hihi, wie putzig aus heutiger Sicht, wo man immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir bereiten gerade einen Beitrag vor, bei dem es um die Anfänge des WWW geht. Erscheint am 26.2. bei <a href="http://medienlese.com">medienlese.com</a>.</p>
<p>Einerseits ist es echt lustig, sich zehn Jahre danach daran zu erinnern, wie schlimm die Technik damals noch war. Installations-CDs, Dial-up per Modem, abbrechende Downloads &#8211; hihi, wie putzig aus heutiger Sicht, wo man immer online ist und alles nur Sekunden dauert.</p>
<p><img src='http://static.hogenkamp.com/old/2008/02/internet_offline.jpg' alt='internet_offline.jpg' /><br />
<small>(Foto Keystone, Martin Rütschi)</small></p>
<p>Nur: Wenn&#8217;s dann mal passiert, dass man offline ist, dann ist es viel schlimmer als früher.</p>
<p><span id="more-858"></span><br />
Weil man sich darauf verlassen hat, noch schnell nachschauen zu können, wohin man morgen früh überhaupt muss, dass man die Präsentation noch schnell runterladen kann oder die Website des Kunden noch kurz vor dem Meeting im Zug ansehen. </p>
<p>Genauso geht&#8217;s im Privaten: Bluewin TV, das Schweizer IP-TV. Läuft bei uns zuhaus seit dem 21. November 2006, wie ich jederzeit <a href="http://neuerdings.com/2006/11/21/live-blogging-von-der-bluewin-tv-installation-es-laeuft/">bei neuerdings.com nachschlagen kann</a>. Hat mein Fernsehverhalten komplett verändert: Ich schauen praktisch überhaupt nichts mehr live. Die Tagesschau schaue ich um halb neun, nachdem ich den Sohn mit sanfter Gewalt ins Bett verfrachtet habe, danach mal eine Serie, mal einen Film, mal eine der unzähligen «Tatort»-Wiederholungen der letzten Wochen. Ich schaue eigentlich eher wenig, vielleicht an drei Abenden in der Woche zwei Stunden. Und: <strong>Ich zappe nie mehr.</strong> </p>
<p>Nach immerhin 15 Monaten doppelt zahlen und beeindruckender Stabilität von Bluewin TV habe ich es letzte Woche offiziell auf die To-Do-Liste aufgenommen: &#8220;Cablecom-Anschluss kündigen.&#8221; Zeit wär&#8217;s schon lange gewesen, ist eigentlich viel zu teuer, beides zu zahlen.</p>
<p>Und jetzt das: <strong>OFFLINE</strong>. Schon heute morgen, bevor ich zur Arbeit ging. Dachte, wird wohl am Abend wieder gehen, aber nichts da. Zum Glück kann ich noch mit dem Unlimited-Modem rein, sonst wüsste ich ja nicht mal, wo ich anrufen sollte, wer weiss schon die Nummer von der Hotline oder hat den Vertrag griffbereit. Also auf der Bluewin-Site die FAQ durchgenudelt, Anleitung vom DSL-Modem runtergeladen, dort eingeloggt, neu gestartet, rumgepingt, alle Steckverbindungen überprüft &#8211; nichts. Die DSL-LED am Modem macht keinen Mucks (heisst: &#8220;Verbindung unterbrochen&#8221;).</p>
<p>Bluewin-Hotline angerufen, nur eine Minute Wartezeit, der Berater macht einen kundigen Eindruck. Und findet das Problem nach 30 Sekunden: &#8220;Der Port in der Ortszentrale ist offline.&#8221; (Noch ein Funken Hoffnung: Reset? Nein.) &#8220;Hardwareschaden.&#8221; Ein Techniker muss dorthin gehen und die Hardware austauschen.</p>
<p>O Gott. Und wann macht er das? &#8220;Hoffentlich morgen, oder? Also, auf jeden Fall noch vor dem Wochenende??&#8221; &#8211; &#8220;Ich hoffe. Vielleicht morgen oder Samstag, sonst Montag oder Dienstag.&#8221; Ach herrje. Worst Case. </p>
<p>Erst langsam dämmern mir die Konsequenzen: Nicht nur kein Internet, sondern auch kein Fernsehen. Tagesschau von 20 Uhr nicht nach-schauen. Kein Heroes heute um 23.30 Uhr auf SF2. Aber einen von den 50 Filmen auf der Bluewin-TV-Festplatte könnte man schauen? Nö. Die Bluewin-TV-Settop-Box startet ohne Signal gar nicht, sie zeigt ein Menü mit nur einer einzigen Option: &#8220;Bluewin TV ausschalten.&#8221;</p>
<p>Aber noch sendet ja die Cablecom. Also schnell hinters Regal gekrochen und den Beamer an den alten Videorekorder gepatched, der noch am Cablecom-Anschluss hängt. Rückfall um rund vier Jahre, vor Bluewin TV und den Vorgänger &#8220;Bluewin TV 300&#8243; (ein Harddiskrecorder, der das normale Fernsehsignal aufzeichnete und mit IP gar nichts zu tun hatte).</p>
<p>Also jetzt Live TV. So richtig einfach das gucken müssen, was gerade läuft. Wie früher. Um 20.55 Uhr, wo gerade überhaupt nichts anfängt.</p>
<p>Igitt. Nach fünf Minuten reicht&#8217;s mir. Da geh ich lieber ins Bett.</p>
<div><br /><table cellspacing="3" cellpadding="0" border="0"><tr></tr></table></div>]]></content:encoded>
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